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Großer Schloßbrand

Über den vom 7. bis 10. März 1791 stattgefundenen großen Schloßbrand sagt uns ein davon berichtendes Bild, daß bereits fahrbare Feuerspritzen in der Stadt existierten. Wieviel die Stadt und die Garnision um diese Zeit besessen hatten ist nicht bekannt. Die Feuersbrunst entstand am 7. März im Hasenturm (Eckturm nach der Elbbrücke zu). Das Feuer wütete drei Tage und drei Nächte und legte den zwischen Flaschen- und Hasenturm gelegenen Teil dieses Flügels zum zweitenmale, und zwar bis zum Erdgeschoß in Asche.

An anderer Stelle schreibt ein Chronist: "Bei dem im Jahr 1791 im Schlosse stattgefundenen großen Brande hätte leicht jede Spur dieser Kapelle (gemeint ist die Martinskapelle) verschwinden können, indem gerade über derselben das Feuer ausbrach und furchtbar wütete. Das Gewölbe derselben widerstand jedoch der Zerstörung." Der Hasenturm wurde zum zweitenmal vom Feuer zerstört und diesmal nicht wieder in alter Schönheit aufgebaut.

(Quelle: Erika und Hans-Joachim Füssel / Die Spur führt durch 5 Jahrhunderte / Aus der Geschichte der Feuerwehr des Kreises Torgau)

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