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Gedicht 21

Feuerwehr Erlkönig

Wer braust so schnell durch Nacht und Wind?
Die Feuerwehr ist`s, der Alarm war blind.
Die Kameraden konnten es nicht wissen,
noch kurz davor lagen sie in ihren Kissen.

Aus süßen Träumen die Sirene sie weckte
und sie mit Pflichterfüllung neckte.
"So komm doch schon du Feuerwehrmann,
zieh' deine schönen Sachen an.

All das, was du zum Einsatz brauchst
(auch Zigaretten, falls du rauchst!),
Nimm deinen Platz im Fahrzeug ein,
lass 9 Mann eine Gruppe sein."

Und mit Blaulicht und Gebraus
verlässt man das Gerätehaus.
Den Kameraden wird es bange,
denn die Fahrt dauert schon lange.

Doch als der Gruppenführer spricht:
"Hört ihr das Feuerteufels Stimme nicht?",
geht durch die Reihen nur ein Stöhnen.
"Will uns der Kerl etwa verhöhnen?".

So fahr`t sie durch die dunkle Nacht,
es zuckt ein Blitz, der Donner kracht.
Der Maschinist das Fahrzeug lenkt,
dabei den Einsatz überdenkt.

Und wieder hört man dieses Flüstern,
als ob schon hohe Flammen knistern.
Die Mannschaft fängt nun an zu fluchen:
"Solln wir das Feuer etwar suchen?"

Erreicht den Einsatzort mit Not,
im Osten kommt das Morgenrot.
Ums Herz, da wird es warm,
die Leitstelle sagt: "Falscher Alarm!"

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Hartmut Reinsch ©
(Deutsch-Kanadischer Goldschmied und Heimatdichter) Toronto KANADA

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