Lied 01

Altes Feuerwehrlied

"Bewahrt das Feuer und das Licht, daß in dem Ort kein Brand ausbricht."

So mahnte einst auf seiner Rund der Wächter uns zu jeder Stund.
Man hat nicht Ruh' bei Tag und Nacht, wenn man an solches Unglück dacht.

Doch sicher schläft nun Heid' und Christ, derweil der Schlauch in Ordnung ist.
Das Horn erschallt, und eins, zwei, drei eilt stramm die Feuerwehr herbei.

Der Hauptmann mustert seine Schar, und alles klappt so wunderbar.
Zum Feuerherd geht's trapp, trapp, trapp, dann Leiter auf und Leiter ab.

Was da gerettet werden kann, trägt huckepack der Feuerwehrmann:
Die kranke Frau, das kleine Kind, die Kuh, das Kälbchen und das Rind.

Den Besen und den Spinnenkopp und den zerbrochenen Kannepott.
Wie rauscht der Strahl, die Flamme zischt - wird kleiner, kleiner und erlischt.

Und morgen wird nicht vermißt, weil ja der Schlauch in Ordnung ist.
Nun ist die Arbeit all geschehen, nicht Flamm' noch Flämmchen mehr zu sehen.

Und Ruh' und Frieden all umher, das danken wir der Feuerwehr.
Der Feuerwehr, das leuchtet ein, ihr muß die Kehle trocken sein.

Drum wird gelöscht zu jeder Frist, solang der Schlauch in Ordnung ist !

(Melodie: "Steh ich in finsterer Mitternacht")
(Quelle: Josef Neuburg)


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