Jugendcamp vom 05.08. bis 08.08.2010

Ein Jugendcamp der besonderen Art

Vom 05. Bis 08. August 2010 führten 19 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Torgau unter Leitung des Jugendwarts Klaus-Dieter Richter ein Jugendcamp auf dem Campingplatz Torgau durch. Dazu waren auch 10 Jugendliche und 2 Erwachsene aus der Partnerstadt Strzegom eingeladen.
Am Donnerstag Nachmittag trafen die polnischen Gäste ein. Nach der offiziellen Begrüßung gegen 17.00 Uhr und kurzem Beschnuppern brachen wir zur Stadtbesichtigung mit Führung auf. Nach der Führung bezogen wir gemeinsam unser Quartier und stillten den Hunger mit Würstchen und Steaks vom Grill. Nach einer langen Nacht fiel das zeitige Aufstehen um 7.00 Uhr schwer. Mit dem Bus ging es Punkt 9.00 Uhr nach Dresden. Neben der Besichtigung der Frauenkirche und des Zwingers sowie einer Stadtrundfahrt hatten wir noch die Möglichkeit zum kurzen Bummel durch die Landeshauptstadt. Gegen Abend setzte dann der Regen ein, so dass wir Karten und Bingo im Zelt spielten.
Der Sonnabend stand ganz im Zeichen der Feuerwehr. So wurden die Drehleiter, das Tanklöschfahrzeug und das Schlauchboot zu Ausbildungszwecken in den Strandbad gebracht. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt. Zwei Gruppen hatten Aufgaben an den beiden Fahrzeugen zu erfüllen und mit der dritten Gruppe ging es mit dem Schlauchboot auf den Großen Teich.
Die polnischen Jugendfreunde zeigten großes Interesse an der Drehleiter und hatten den Mut im Korb 30 Meter hochzufahren. Am Nachmittag spielten wir Volleyball, Fußball und Wikingerschach. Ich spielte am Abend Discomusik vom Laptop. Die Wunschliste reichte von Rammstein bis Lady Gaga. Auch diese Nacht sollte wieder recht lang werden. Gegen 3.30 Uhr schliefen die letzte Jugendfreude ein. Mit strahlendem Sonnenschein begann unser letzter Tag. Müde krochen wir aus unserem Schlafsack. Nach einem kräftigen Frühstück wurden die Taschen gepackt und verstaut. Dann brachen wir zu unserem letzten Ausflugsziel auf. Der Graditzer Oberstutenmeister Hans-Joachim Smirek erwartete uns bereits 10.00 Uhr. Beim Anblick der Pferde wurden die Lebensgeister wieder geweckt und die Sonne tat ihr übriges. Gegen Mittag wurden die polnischen Gäste offiziell verabschiedet und Adressen ausgetauscht. Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurde das Camp beendet und unsere Gäste fuhren nach Hause.
Vielen Dank allen fleißigen Helfern dem Wehrleiter, den Kameraden die die Betreuung, die Verpflegung und die Ausbildung absicherten sowie dem Dolmetscher.

von Carolin Richter



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